Impedanz in der Audiotechnik?

Jeder Signal-Ausgang (beispielsweise von Shure-Mikrofonen oder Instrumenten) sowie jeder Eingang (beispielsweise von Mischpulten, Verstärkern, Boxern oder Kopfhörer) hat einen eigenen Widerstand. Der wird in Ohm (?) gemessen. Je niedriger der Innere Widerstand, umso mehr Elektrischer Strom kann fließen. Der Inneren Widerstand (ohm) wird bei einem Gleichstrom gemessen. Bei Audiosignalen handelt sich in diesem Fall hingegen um einen Wechsel-Strom. Der „Wechselstrom-Widerstand“ wird „Impedanz“ genannt.

In der modernen* PA-Technologie werden Ausgänge mit einer niederohmigen Impedanz ausgestattet, somit viel Strom fließen kann; jeder Eingang wird mit einer hochohmigen Impedanz ausgestattet – somit am Ende wenig Strom benötigt wird. Je kleiner das (Ausgangs-)Signal ist, umso wichtiger werden diese Faktoren.

Aus diesem Grund haben professionelle Mikrofone – die in der PA-Technik das kleinste Signal liefern – einen niederohmigen Ausgang von ca. 150 – 600 Ohm. Musikinstrumente wie zum Beispiel eine E-Gitarre haben jedoch einen hochohmigen Ausgang. Dieser liegt durchaus bei mehreren kOhm. Das liegt konstruktionsbedingt an den Spulen der PickUps.

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